Rüdiger W. Nitkowski


28. Februar 2008

Was verbindet Nokia, BMW und Henkel?

Kategorie: Asozial, Absahnen, Verbrauchertipps – Nitkowski – 16:29

Diese Firmen haben eines gemeinsam: Sie machen satte Gewinne und streichen dennoch einen Arbeitsplatz nach dem anderen.
Nokia erzielte 2007 einen Rekordgewinn von 7 Milliarden. Das aber reicht den Herren nicht. Weitere Gewinne sollen durch Stellenabbau gesichert werden.
BMW ist mit einem Gewinn von 3,7 Milliarden unzufrieden. Streichung von 8.000 Arbeitsplätzen und Verlagerung der Produktion nach USA soll den Gewinn verdoppeln.
Henkel verdiente im vergangenen Jahr immerhin eine knappe Milliarde und beabsichtigt derzeit 3.000 Stellen abzubauen.
Tausende von Menschen sollen sich mit Hartz 4 begnügen, damit Konzerne zusätzliche Milliarden erwirtschaften. Irgendwie klingt das krank und asozial.
Was können wir dagegen tun? Viel. Von solchen Konzernen keine Produkte mehr kaufen.

26. Februar 2008

Autos in Deutschland überteuert

Kategorie: Verbrauchertipps – Nitkowski – 09:38

Die im Durchschnitt auf Neuwagenpreise eingeräumten Rabatte sind im Februar auf 17 Prozent gestiegen, während diese im Januar noch bei 14,5 Prozent lagen.
Vielleicht sollten Autohersteller ihre Preise für deutsche Kunden von Anbeginn auf einer realistischeren Basis festlegen.
Zumal sie ihre Autos z.B. in USA sogar 50 Prozent billiger als in Deutschland anbieten. Beispiel: Opel GT, Deutschland ca. 30.000,- Euro, USA ca. 14.000 Euro

22. Februar 2008

Brandstifter

Kategorie: Dumpfbacken – Nitkowski – 12:11

Laut Pressemeldungen vom 21. Februar prognostiziert ein türkischer Politiker allen Ernstes gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Türken und Deutschen in Deutschland.
Als Grund hierfür nannte der Politiker den Brand eines von Türken bewohnten Hauses. Ursache war nach ersten Ermittlungen ein Kurzschluss bei den Stromzählern.
Unmittelbar danach in die Welt gesetzte Gerüchte über angebliche Brandstifter haben sich nicht bestätigt.
Bei dem Brand handelt es sich um ein tragisches Unglück und jeder hat grosses Mitgefühl mit den Betroffenen.
Als Brandstifter gilt sicher auch, wer aus einem tragischen Unglück einen Staatsakt mit derart dummen Sprüchen macht.