Jüngste Umfragen in den USA lassen einen Wahlsieg des republikanischen Präsidentschaftskandidaten McCain erwarten.
In der Wählergunst der US-Bürger liefern sich Obama und McCain derzeit ein Kopf-an-Kopf Rennen, bei dem sich McCain eindeutig auf der Überholspur befindet.
In Deutschland herrscht jedoch seit Monaten ein von allen Medien Tag für Tag einseitig betriebener Rummel allein für Obama und dessen Kampagne bei der Kandidatenauswahl innerhalb seiner Partei.
Dies alles in einem Umfang, als handle es sich dabei um einen Wahlkampf zum Deutschen Bundestag.
Von der anderen US-Partei, den Republikanern und deren Präsidentschaftskandidaten McCain wird dagegen fast nichts berichtet.
Was ohne diesen Obama-Rummel ja in Ordnung wäre. Denn uns interessiert doch nur, wer im November tatsächlich der neue US-Präsident ist.
Die Einseitigkeit unserer “Nachrichten” ist nur ein Kritikpunkt. Ein anderer ist deren über Monate täglich erfolgende Wiederholung.
Bleibt nur noch abzuwarten, ob der ohnehin geringe Wert solcher Nachrichten im November vollständig auf das Niveau von “Nichtnachrichten” reduzierbar ist.
Vielleicht, wenn dann McCain der neue US-Präsident ist…