Rüdiger W. Nitkowski


27. August 2008

Viel Wind um Obama

Kategorie: Medien, Politik – Nitkowski – 10:59

Jüngste Umfragen in den USA lassen einen Wahlsieg des republikanischen Präsidentschaftskandidaten McCain erwarten.
In der Wählergunst der US-Bürger liefern sich Obama und McCain derzeit ein Kopf-an-Kopf Rennen, bei dem sich McCain eindeutig auf der Überholspur befindet.

In Deutschland herrscht jedoch seit Monaten ein von allen Medien Tag für Tag einseitig betriebener Rummel allein für Obama und dessen Kampagne bei der Kandidatenauswahl innerhalb seiner Partei.
Dies alles in einem Umfang, als handle es sich dabei um einen Wahlkampf zum Deutschen Bundestag.
Von der anderen US-Partei, den Republikanern und deren Präsidentschaftskandidaten McCain wird dagegen fast nichts berichtet.
Was ohne diesen Obama-Rummel ja in Ordnung wäre. Denn uns interessiert doch nur, wer im November tatsächlich der neue US-Präsident ist.

Die Einseitigkeit unserer “Nachrichten” ist nur ein Kritikpunkt. Ein anderer ist deren über Monate täglich erfolgende Wiederholung.
Bleibt nur noch abzuwarten, ob der ohnehin geringe Wert solcher Nachrichten im November vollständig auf das Niveau von “Nichtnachrichten” reduzierbar ist.
Vielleicht, wenn dann McCain der neue US-Präsident ist…

19. August 2008

Teures Wasser infolge Korruption?

Kategorie: Abzocke, Umweltschutz – Nitkowski – 15:54

In keinem Land der Welt ist Wasser so teuer wie in Deutschland.
Der Deutsche zahlt für Trinkwasser das Dreifache dessen, was US-Amerikaner zahlen.
Sogar in Ländern mit nur geringem Süsswasservorkommen ist Trinkwasser billiger als in Deutschland.
So kostet Trinkwasser in Spanien weniger als die Hälfte der in Deutschland berechneten Preise, obwohl dort für dessen Aufbereitung ein immens hoher Aufwand betrieben wird (z.B. Entsalzung von Meerwasser).
Wissenschaftler und Politiker aus 140 Ländern treffen sich ab kommendem Wochenende zur Weltwasserwoche in Stockholm. Darunter auch Christiaan Poorter von der Anti-Korruptionsorganisation Transparency International.
Nach Berechnungen dieser Organisation rühren weltweit bis zu 45 Prozent der den Verbrauchern berechneten Trinkwasserkosten aus korrupten Praktiken.
Übrigens verwenden in Deutschland die Gemeinden ihre hohen Einnahmen aus der Trinkwasserversorgung auch für gänzlich anderes, als für die eigentliche Wasserversorgung. Zum Beispiel werden daraus Subventionen für öffentliche Verkehrsbetriebe, öffentliche Einrichtungen oder sonstige Bauvorhaben finanziert.