Rüdiger W. Nitkowski


19. April 2009

GEZ - wurden Sie schon abGEZockt?

Kategorie: Abzocke, Dumpfbacken – Nitkowski – 14:09

Gebühreneinzugszentrale arbeitet schlampig und will sogar doppelt kassieren

Die Gebühreneinzugszentrale für Rundfunkgebühren, kurz GEZ genannt, zählt nach meiner persönlichen Meinung zu den grössten Unzumutbarkeiten unserer Republik.
Damit meine ich nicht etwa die Tatsache, dass in Deutschland für Rundfunk und Fernsehen Gebühren erhoben werden. Obgleich auch dies angesichts der inzwischen auch bei den sog. öffentlich-rechtlichen Sendern herrschenden Werbeflut durchaus ein diskussionswürdiges Thema wäre.
Die GEZ halte ich in erster Linie für unzumutbar wegen ihrer Unverfrorernheit und ebenso schlampigen wie auch rechtswidrigen Vorgehensweise. So werden unzählige ehrliche und unbescholtene Bürger von der GEZ mit unberechtigten Gebührenforderungen konfrontiert.
Weil unterbezahlte und von der GEZ (anscheinend) gegen Erfolgsprovision angeheuerte “Hilfsschnüffler” Meldungen über angeblich nicht angemeldete Rundfunkgeräte einreichen. Sogar anonyme Denunziation per Email über angeblich nicht angemeldete Rundfunkgeräte genügt der GEZ zum Versand ungeprüfter und rechtlich bedenklicher Gebührenbescheide.
Das Schlimme daran ist dass Einsprüche der Betroffenen wirkungslos bleiben, weil die GEZ jeglichen Widerspruch schlicht und einfach ignoriert.
Auch ich bekomme von der GEZ nunmehr seit Jahren regelmässig unbegründete Gebührenbescheide. Als ich vor enigen Jahren meinen eigenen Haushalt auflöste und zu meiner Lebensgefährtin umzog, bat ich die GEZ schriftlich um Löschung meines bis dahin bestehenden Gebührenkontos und teilte mit, dass alle anmeldepflichtigen Geräte an meiner neuen Wohnanschrift über das auf meine Lebenspartnerin lautende GEZ-Konto beglichen werden.
Trotzdem erhalte ich weiterhin GEZ-Rechnungen. Zahlreiche Einschreibebriefe und Einschreiben per Rückschein, sogar Androhung einer Unterlassungsklage lassen die GEZ unbeeindruckt und der GEZ-Terror erstreckt sich inzwischen über einen Zeitraum von mehreren Jahren.
Wenn Sie solche oder vergleichbare Erfahrungen mit der GEZ machen - bitte melden Sie sich und hinterlassen hier einen Kommentar mit einer kurzen Schilderung des Sachverhalts.

6. Juni 2008

BILD Dir Deine Meinung - nein, Danke!

Kategorie: Verdummung, Dumpfbacken – Nitkowski – 15:28

Die polnischen Boulvard-Blätter “Fakt” und “Super Express” haben im Vorfeld der Fussball-EM mit ziemlich geschmacklosen Ausfällen gegen die deutsche Fussballmannschaft und gegen Deutsche polemisiert.
Dies präsentierte BILD tags darauf seinen deutschen Lesern in gewohnt schreierischer Aufmachung auf der Titelseite.

Dass die antideutschen Hasstiraden aus dem eigenen Hause stammen, da die beiden polnischen Boulevard-Blätter dem Herausgeber der Bild-Zeitung (Axel Springer Verlag) gehören, wird den BILD-Lesern dabei tunlichst verschwiegen.

Der Springer-Verlag verarscht seine Leser. In Deutschland und in Polen.

Nur um die Verkaufszahlen seiner Blättchen (in beiden Ländern) zu erhöhen, sprüht der Meinungs-Konzern Gift in neu gewachsene Völkerverständigung.
Versucht, eine in den letzten Jahren geradezu beispielhaft stattfindende Aussöhnung und bestehende freundschaftliche Beziehungen zwischen Deutschen und Polen zu torpedieren.

Was da geschehen ist, hat mit Pressefreiheit nichts zu tun und grenzt an verbrecherische Volksverhetzung. Derart verantwortungslos handelnde Meinungsmacher gehören einfach “weg vom Fenster”. In Deutschland und in Polen.

Dies zu erreichen, braucht man solche Blättchen nur nicht mehr zu kaufen…

23. Mai 2008

Shell verhöhnt Autofahrer

Kategorie: Verdummung, Dumpfbacken – Nitkowski – 08:59

Mit Werbespots und sogar mit in laufende TV-Sendungen als Eilmeldung eingeblendeten Lauftexten wirbt der Ölmulti Shell für seinen Dieselkraftstoff.
Diesel von Shell ist angeblich ein Hightech-Produkt, das die letzten Potenziale in Motoren freisetzt und Autofahrern pro Jahr bis zu 552 Kilometer Extralaufleistrung beschert, ohne dass hierfür auch nur ein Cent mehr zu bezahlen sei. Behauptet Shell.

Wieviele Kilometer zur Erreichung der angeblichen Extralaufleistung von 552 km insgesamt zu fahren sind, teilt Shell allerdings nicht mit.
Angenommen, die 552 Extrakilometer würden sich bereits bei einer Jahreslaufleistung von 20.000 Kilometern einstellen, dann entspräche dies einer Einsparung von ca. 3,5 %.

Man kann jedoch nicht ausschliessen, dass die Rechenkünstler von Shell jedoch von einer Jahreslaufleistung von 100.000 Kilometern ausgehen, was die angebliche Einsparung auf 0,5 Prozent und somit auf eine nicht nachprüfbare Grösse reduzieren würde.

In Zeiten, wo die Preise für Diesel binnen weniger Wochen um mehr als 20% angehoben wurden, können Autofahrer solche Werbung nur als blanken Zynismus empfinden.
Zumal für Diesel neuerdings derselbe Preis verlangt wird, wie für den deutlich teurer zu produzierenden Superkraftstoff.

Mit konkreten Zahlen zu werben (552 km) ohne eine Berechnungsgrundlage zu nennen ist schlicht unseriös. Zudem angebliche Einsparungen zwischen 0.5% und 3.5% unterhalb dessen liegen, was bereits allein durch unterschiedliche Reifendrücke zu verzeichnen ist.

Verbraucher, die ein Minumum an Selbstwertgefühl besitzen und sich nicht gern verdummen lassen, sollten Shell-Tankstellen demonstaritiv meiden.