Rüdiger W. Nitkowski


11. November 2008

Lieber ausgesperrt als eingesperrt

Kategorie: Politik – Nitkowski – 11:00

Parteimitglieder der SPD haben allem Anschein nach so abzustimmen, wie dies die Parteispitze erwartet. Andernfalls werden sie als “niederträchtig” und “Abtrünnige” verunglimpft und ausgesperrt.
So jedenfalls wird es derzeit bei der SPD in Hessen gehandhabt und das auch noch mit voller Rückendeckung aus Berlin.
Dass Andrea Ypsilanti nach der Wahl das Gegenteil von dem tun wollte, was sie ihren Wählern vor der Wahl versprach, erscheint den meisten Genossen als völlig normal.
Wenn jedoch einzelne Parteimitglieder von ihren demokratischen Rechten Gebrauch machen und ihre Stimmen für solchen Wahlbetrug nicht hergeben wollen, dann sind die Genossen, inklusive des Parteivorsitzenden, “geschockt”.
Jeder Mensch, auch als Parteimitglied, ist in einem demokratischen Rechtsstaat allein seinem Gewissen und nicht seiner Parteiführung verpflichtet. Das allerdings scheint bis zur SPD noch nicht vorgedrungen zu sein.
Zum Glück unterscheidet sich unsere Demokratie von totalitären Regimen zumindest noch dadurch, dass “Abtrünnige” lediglich ausgesperrt und nicht in Gefängnissen eingesperrt werden.
Wie es z.B. im ehemaligen Staate genau der Partei üblich war, um deren rechtlichen Nachfolger sich die Streitigkeiten in der Hessen-SPD drehen.

8. Oktober 2008

Geld verdienen im Internet

Kategorie: Geld verdienen – Nitkowski – 15:57

In einem Internetforum erfuhr ich kürzlich von einem Mann, der vom Schicksal wirklich hart getroffen wurde.
Er war als Beifahrer in einen Verkehrsunfall geraten, dabei schwer verletzt worden und hatte danach lange Zeit im Koma gelegen.
Da er einen Hirnschaden erlitt, wurde ihm zu allem Überfluss auch noch die Fahrerlaubnis entzogen.
Nun ist er erwerbsunfähig und wann seine Abfindung von lediglich 30.000 Euro aufgebraucht sein wird, kann jeder leicht ausrechnen.

Dieser Mann hat sich vorgenommen, seinen zukünftigen Lebensunterhalt durch Schreiben eines Buches zu sichern. Auch hat er eine Homepage eingerichtet, um sein Buch “Der Komapatient” vorzustellen und vielleicht vermarkten zu können.

An besagtes Forum wandte er sich mit der Bitte um Tipps, wie er mit seiner Homepage Geld verdienen könne. So etwa 250 Euro im Monat bräuchte er…

Das Schicksal hat mich sehr berührt und auch die Bescheidenheit, was seine Hoffnungen auf Geldverdienen im Internet anbelangt.
Die Welt wimmelt von Menschen, die im Internet gleich Millionen verdienen wollen. Und da ist jemand, der es so dringend braucht, dass bereits 250 Euro im Monat genügen würden.

Wahrscheinlich gibt es viel mehr Menschen als man glaubt, denen bereits mit einem kleinen Verdienst geholfen wäre.
Ich habe deshalb eine Webseite mit Tipps ins Netz gestellt, wie man mit einer Homepage etwas Geld verdienen kann. Zumindest für die, die nicht von Reichtümern träumen, sondern für jeden Euro dankbar sind.
Da die Seite neu ist, finden sich dort vorerst nur einige Tipps. Aber weitere werden nach und nach folgen.

Wer Bedarf hat, kann ja mal reinschauen: www.cash4domains.de

Wer Buchverleger ist und dem eingangs beschriebenen Mann bei der Veröffentlichung seines Buches helfen möchte, kann mit ihm über dessen Homepage Kontakt aufnehmen:

www.meinbuchderkomapatient.de

Supermerkel

Kategorie: Politik – Nitkowski – 14:38

Angela Merkel übertrifft alle bisherigen Bundeskanzler. Zumindest was die Dimensionen abgegebner Versprechungen angeht.
Falls die weltweite Finanzkrise zu einem totalen Bankenzusammenbruch führt, sollen Bundesbürger dank Angela Merkel getrost ruhig schlafen können.
Denn Angela Merkel und ihre Regierung versprechen dafür zu sorgen, dass niemand in Deutschland seine Ersparnisse verliert.
Dafür bürgt die Bundesregierung neuerdings und in voller Höhe aller Sparguthaben falls der Ernstfall eintritt.

Nach Expertenschätzung beträgt die Summe der Spareinlagen aller Bundesbürger etwa 1 Billion Euro. Das ist eine 1 mit 12 Nullen, eine Zahl, die man nicht einmal in gängige Taschenrechner eingeben kann.
1 Billion Euro entsprechen 166 Euro pro Kopf der gesamten Weltbevölkerung. Umgerechnet auf die Bundesrepublik, könnte man von dieser Summe jedem Bürger, vom Säugling bis zur Oma, ganze 12.500 Euro schenken. Oder je 200.000 Euro an 5 Millionen Arbeitslose und Hartz IV Empfänger verteilen.

Die gigantische Größenordnung der versprochenen Bundesbürgschaft wird nur noch übertroffen durch die Höhe des Schuldenbergs, auf dem unsere Bundesregierung bereits sitzt und durch die Anzahl der Sterne im Universum.

Wo die Superkanzlerin im Ernstfall das viele Geld herzaubern will, erzählt sie leider nicht.
Auch nicht, warum 10,- Euro mehr Hartz IV im Monat für die ärmsten der Armen zum Ausgleich gestiegener Energiekosten erst kürzlich als “unfinanzierbar” bezeichnet wurden, während nun plötzlich mit derart gigantischen Summen geprotzt wird.